Neuigkeiten

Alle Neuigkeiten von Hilfe-für-Helfende und aus dem Demenz-Netz Rhein-Sieg

Pflegeneuausrichtungsgesetz zum Thema Demenz

Der Gesetzgeber möchte Personen mit Einschränkungen der Alltagskompetenz, also Menschen mit demenziellen Erkrankungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen, die zuhause betreut werden, finanziell besser stellen als bisher.

Daher treten ab 01.01.2013 folgende Änderungen in Kraft:

Zu den bereits bewilligten „Zusätzlichen Betreuungsleistungen“ in Höhe von 100,00 bzw. 200,00 Euro erhalten die oben genannten Personen höhere Pflegeleistungen:

Pflegestufe 0   Pflegegeld 120,00 Euro   oder Pflegesachleistung 225,00 Euro
Pflegestufe 1   Pflegegeld 305,00 Euro   oder Pflegesachleistung 665,00 Euro
Pflegestufe 2   Pflegegeld 525,00 Euro    oder Pflegesachleistung 1.250,00 Euro
Pflegestufe 3   keine weitere Erhöhung der bisher gezahlten Beträge

 

Das Gedächtnis für Musik bleibt erhalten.

Die Erinnerung an Musik scheint im Gehirn unabhängig von anderen Gedächtnisleitungen organisiert zu sein. Das ergab jetzt eine Studie der Berliner Charité. Diese Erkenntnis ist möglicherweise für die Rehabilitation von Patienten mit Gedächtnisstörungen von Nutzen.

Die Forscher hatten einen Cellisten untersucht, dessen Gehirnentzündung zu schweren Gedächtnisstörungen geführt hatte. Während sich der Patient an Ereignisse und Personen nicht erinnern konnte, verfügte er weiter über ein völlig intaktes Gedächtnis für Musik und konnte Noten lesen und Cello spielen. Möglicherweise habe die Bedeutung von Musik zu allen Zeiten zu der Entwicklung eines eigenständigen musikalischen Gedächtnisses beigetragen, vermuten die Forscher.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, Magazin, Dienstag, 25. September 2012

Das Hirn ist politisch

Konservativ oder liberal: Da gibt´s Unterschiede unter der Schädeldecke

Immer wieder erlebt man, wie unversöhnlich sich Menschen über Politik streiten können. Man wird schnell persönlich, driftet schnell in den Streit, mitunter begegnen sich die politischen Lager mit abgrundtiefem Hass. Eine mögliche – hirnanatomische – Erklärung für dieses Phänomen haben englische Wissenschaftler gefunden. Das Forscherteam um Ryota Kanai vom University College in London unterzog 90 Versuchspersonen zunächst einem Test, in dem deren politische Gesinnung mit Hilfe einer Fünf-Punkte-Skala erfasst wurde. Dann wurde ihr Gehirn per Magnetresonanz (MRT) gescannt, um evtl. vorhandene Unterschiede bildlich darstellen zu können. Das Ergebnis: Die rechtskonservativen Probanden zeigten im Scan eine deutliche Vergrößerung der rechten Amygdala, während bei den Linksliberalen mehr graue Hirnmasse im vorderen Hirngürtel sichtbar wurde. Beide Regionen gehören zum limbischen System, erfüllen dort aber recht unterschiedliche Aufgaben. Während die Amygdala vor allem bei Angst und dem Unterscheiden von Freund und Feind aktiv wird, vermittelt der vordere Hirngürtel die Fähigkeit, mit Konflikten und Unsicherheiten umzugehen. „Unsere Ergebnisse sind keineswegs zufällig“, so Kanai. „Mit unserer Methode zum Unterscheiden von Konservativen und Liberalen auf Grundlage von MRT-Aufnahmen erzielen wir eine Treffferquote von über 70 Prozent“. Das sei deutlich höher als bei einem Münzwurf.

Frühere Studien konnten bereits zeigen, dass politische Einstellungen mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen einhergehen. Demnach sind konservative Menschen anfällig für Ängste durch Dinge oder Menschen, die sie nicht kennen, während die liberale Gesinnung sich durch eine größere Offenheit gegenüber Unbekanntem zeigt. „Mit unserer Studie haben wir nun auch eine biologische Grundlage für diese Charakterunterschiede gefunden“, betont Kanai. Ähnliche Untersuchungen böten sich nun auch für andere Einstellungsangelegenheiten an, so das optimistische Fazit des Neuro-Wissenschaftlers. So könnte man beispielsweise die Gehirne der kleinen, aber treuen Gemeinde der Mac-Anwender mit denen von üblichen PC-Usern vergleichen.

Allerdings geben die englischen Forscher auch zu, dass ihre Arbeit einige Fragen offen lässt. So sei vor allem noch zu klären, ob die hirnstrukturellen Unterschiede die politischen Differenzen verursachen oder aber umgekehrt deren Folge sind. Dazu wäre eigentlich eine Interventionsstudie nötig, in der man einen Menschen intensiv manipuliert und politisch umpolt – und dabei fortwährend MRT-Aufnahmen von seinem Hirn schiesst. Solche Studien dürften in den Ethik-Kommissionen keine Chance auf Zulassung haben.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, Montag, 30. April 2012

Und wenn wir alle zusammen ziehen?

Und wenn wir alle zusammenziehen. - Filmposter

Und wenn wir alle zusammenziehen. – Filmposter

Der Film von Stéphane Roblin, mit Geraldine Chaplin, Jane Fonda und Daniel Brühl – um nur einige zu nennen – rückt ein Thema in den Fokus, das immer wichtiger wird in einer alternden Gesellschaft. – In welcher Form will ich meinen Lebensabend verbingen?

Obwohl der Film durch seine doch eher klischeehafte Darstellung der Probleme des Alters keine Antwort auf diese Frage gibt, ist er doch kurzweilig und von feiner Ironie.

Wohngemeinschaften von alten Menschen mit Gleichaltrigen aber auch mit jungen Menschen werden immer häufiger angeboten. Es lohnt sich, sich einmal selbst Gedanken über dieses Thema zu machen und sich bei einschlägigen Anbietern zu informieren.

Gerne helfen wir Ihnen beim Einstieg in diese Thematik.

Ihr Hilfe für Helfende Team

Bildquelle: http://zusammen.pandorafilm.de/

Hilfe für Helfende stellt seine neue Webpräsenz vor

Am Samstag den 07.April 2012 startet Hilfe für Helfende mit seiner neuen Webpräsenz.

Mit dem neuen Internetauftritt möchtet wir ihnen den Zugang zu unseren Dienstleistungen im Bereich Alltagsbegleitung und Demenzbetreuung noch einfacher machen.

Schreiben sie doch in den Kommentaren unter dem Artikel was sie von der neuen Internet-Seite halten. Wir freuen uns über ihre Rückmeldung.

– Hilfe für Helfende Team

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