Neuigkeiten

Alle Neuigkeiten von Hilfe-für-Helfende und aus dem Demenz-Netz Rhein-Sieg

Corona-Virus: Wir sind weiterhin für Sie da… oder gerade auch deswegen!

Die Entwicklung bezüglich des SARS-CoV-2-Virus (COVID-19) erzeugt derzeit in Deutschland und ganz Europa viele Fragen, Verunsicherungen, aber auch Verhaltensänderungen und Sicherheitsvorkehrungen.

Deshalb möchten wir Sie hier auf unserer Seite über die aktuelle Situation bei Hilfe für Helfende informieren.

Ihr Wohl liegt uns am Herzen!

Deshalb wollen, werden und müssen wir auch in dieser nicht einfachen Zeit weiterhin für Sie da sein. Allerdings werden wir unsere Dienste auch den aktuellen Gegebenheiten anpassen müssen.

Unsere Aufgaben und Hilfestellungen bestehen für Sie in nächster Zeit vorrangig aus:

  • Aufklärung: wir möchten Klarheit schaffen, Ihnen eventuelle Ängste nehmen und beim Umsetzen der Maßnahmen behilflich sein
  • Nachfrage nach Ihrem Befinden
  • Hilfestellungen: Übernahme von Botengängen: Arzt, Rezepte, Apotheke, Einkäufe etc., damit Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit zu Hause bleiben können, weil Sie zu einer Risikogruppe gehören, die geschützt werden muss.
  • Spaziergänge an der frischen Luft in kontrollierter Form, solange keine Ausgangssperre besteht.
  • Aufrechterhaltung von Routinen bei Demenzerkrankten und/oder depressiven Klienten, für die Sozialkontakte sehr wichtig sind, um keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes herbeizuführen. Dieser Sozialkontakt muss nun minimiert und in einem gesicherten Rahmen stattfinden.
  • Individuelle Absprache: Auf Wunsch kann unsere Unterstützung auch vor Ihrer Haustüre enden (z.B. Einkäufe), um ein Infektionsrisiko weiter einzuschränken.

Zu Ihrer Sicherheit möchten wir betonen, dass unsere Mitarbeiterinnen strengen Hygienemaßnahmen unterliegen und regelmäßig geschult werden, wie sie sich zum eigenen und Ihrem Schutz in dieser Zeit verhalten müssen. Unsere Mitarbeiterinnen sind immer mit Einmalhandschuhen, Desinfektionsmittel und Mundschutz ausgestattet.

Bitte nehmen Sie es nicht persönlich, wenn unsere Mitarbeiterinnen Ihnen in der nächsten Zeit:

  • Zur Begrüßung nicht die Hand geben, sondern ein Lächeln schenken
  • Sich regelmäßig die Hände waschen oder desinfizieren
  • Abstand zu Ihnen halten und Körperkontakt meiden
  • Sie vermehrt an Schutzmaßnahmen erinnern
  • Nach Absprache mit Ihnen Hygienemaßnahmen durchführen (z.B. Reinigung von Türklinken etc.)

Diese Maßnahmen dienen ausschließlich Ihrem Schutz und dem Schutz unserer Mitarbeiter, damit wir alle gesund durch die Krise kommen.

Zu Ihrem eigenen Schutz können Sie selbst auch einiges tun, wie z.B.

  • vermeiden Sie unnötige Arztbesuche mit langen Aufenthalten in Wartezimmern
  • bleiben Sie besser zu Hause
  • Telefonieren Sie sicherheitshalber, statt sich mit anderen Menschen zu treffen*

Nach Absprache mit dem Gesundheitsamt möchten wir auch hier noch einmal die wichtigsten Regeln zum Schutz vor der Corona-Erkrankung aufzählen:

  • Regelmäßiges Händewaschen
    • wenn Sie nach Hause kommen
    • vor und während der Zubereitung von Speisen
    • vor den Mahlzeiten
    • nach dem Besuch der Toilette
    • nach dem Nase putzen, Husten oder Niesen
    • vor und nach dem Kontakt mit Erkrankten
    • nach dem Kontakt mit Tieren
  • Hände gründlich waschen
    • Hände unter fließendes Wasser halten
    • von allen Seiten mit Seife einreiben
    • dafür 20 bis 30 Sekunden Zeit lassen
    • unter fließendem Wasser abwaschen
    • mit einem sauberen Tuch gründlich abtrocknen

 Hände aus dem Gesicht fernhalten

    • Fassen Sie mit ungewaschenen Händen nicht an Mund, Augen oder Nase
    • Waschen Sie sich die Hände, auch wenn Sie sich an Mund, Augen oder Nase gefasst haben
  • richtig husten und niesen
    • Halten Sie beim Husten oder Niesen Abstand von anderen oder drehen Sie sich weg
    • Niesen Sie in die Armbeuge oder nutzen Sie Einmaltaschentücher, die direkt entsorgt werden
  • Im Krankheitsfall Abstand halten
    • Kurieren Sie sich zu Hause aus und geben Sie bei allen Gästen Bescheid, bevor diese kommen
    • Verzichten Sie auf enge Körperkontakte, solange Sie ansteckend sind
    • Halten Sie sich in einem separaten Raum auf und benutzen Sie wenn möglich, getrennte Bäder
    • Benutzen Sie Essgeschirr oder Handtücher nicht mit anderen gemeinsam
  • Wunden schützen
    • Decken Sie Wunden mit einem Pflaster oder Verband ab
  • Auf ein sauberes Zuhause achten
    • Reinigen Sie insbesondere Küche und Bad regelmäßig mit üblichen Haushaltsreinigern
    • Lassen Sie Putzlappen nach Gebrauch gut trocknen und wechseln Sie diese häufig
  • Lebensmittel hygienisch behandeln
    • Bewahren Sie empfindliche Nahrungsmittel stets gut gekühlt auf
    • Vermeiden Sie den Kontakt mit rohen Tierprodukten und roh zu verzehrenden Lebensmitteln
    • Erhitzen Sie Fleisch auf mindestens 70 °C
    • Waschen Sie Obst und Gemüse gründlich
  • Geschirr und Wäsche heiß waschen
    • Reinigen Sie Ess- und Küchenutensilien mit warmem Wasser oder in der Spülmaschine
    • Waschen Sie Spüllappen und Putztücher sowie Handtücher, Waschlappen, Bettwäsche und Unterwäsche bei mindestens 60°C

 Regelmäßig lüften

    • lüften Sie geschlossene Räume mehrmals täglich für einige Minuten

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

 

Sollten Ihnen weitere, persönliche Schutzmaßnahmen wichtig sein, können Sie uns das gerne mitteilen, wir setzen diese dann auf Ihren Wunsch hin gerne bei Ihnen um!

Wir sind uns sicher, dass wir die aktuelle Krisensituation in Deutschland

gemeinsam und mit Besonnenheit meistern werden!

Bleiben Sie gesund!

 

 * Wichtige Telefonnummern:

Hausärztlicher Notdienst (außerhalb der Sprechstunden): 116117

Notarzt: 112

Seniorenhotline (Für einsame Senioren mit Redebedarf 08-22 Uhr): 0800/4708090

Corona-Bürgertelefon (schwer zu erreichen – Bei Krankheitsverdacht): 02241 / 133333

Strahlende Augen und sorgenfreie Herzen beim Tanztee für Senioren in Hennef

Im Rahmen der Demenzwoche 2019 lud die Demenzhilfe Hennef/Sankt Augustin/Siegburg in Kooperation mit der Tanzschule Lars Stallnig zu einem kostenfreien Tanznachmittag für Menschen mit und ohne Demenz ein.

 

Für die alltäglichen Sorgen war hier sichtlich kein Platz! Am 24.09.2019 schwangen rund 50 Seniorinnen und Senioren aus dem Umkreis ganz ungezwungen, und jeder wie er eben noch konnte, das Tanzbein. Angeleitet wurde das Tanzen von Hans Georg Stallnig aus Köln, der direkt zu Anfang klarstellte: Berührungsängste braucht hier keiner haben! Mit viel Herz, Charme und Energie brach Herr Stallnig schnell das Eis bei allen Beteiligten und schon blieb keiner mehr allein! Egal ob groß oder klein, dick oder dünn, mit oder ohne Demenz, hier waren alle mit dabei. 

„Ich habe mich heute extra schick gemacht, auch wenn ich anfangs Hemmungen hatte zu kommen, da ich ja nicht mehr so fit bin.“ berichtet der73-jährige Hennefer Bodo Krix mit einem verschmitzten Lächeln. Doch jegliche Hemmungen sind schnell verflogen, Sorgen vergessen und so tanzt Herr Krix, schick wie er war, mit der großen Damenauswahl flott übers Parkett. 

 

Tanzen fordert Körper und Geist! Es ist bereits bekannt, dass ein kombiniertes Gedächtnis- und Bewegungstraining helfen kann, der Krankheit vorzubeugen oder die Demenz gar aufzuhalten. Wichtig für den positiven Effekt sei, dass man beim Tanzen nicht nur körperlich aktiv ist, sondern auch den Geist fordert. Sich neue Schrittfolgen oder wiederkehrende Bewegungen zu merken, das sei der Punkt sagt Cornelia Rave, Inhaberin von Hilfe für Helfende – Demenzbetreuung und Alltagsbegleitung.

 

Da das ausreichende Trinken bei Bewegung, besonders im fortgeschrittenen Alter, ebenfalls unerlässlich ist, wurden alle Teilnehmer kostenfrei mit Getränken versorgt und um die ganze Veranstaltung abzurunden, gab es leckeren Kuchen von der Bäckerei Gilgens für alle. In den Tanzpausen wurde eine Tanzdarbietung von der Bauchtanzgruppe Halea Kala aufgeführt.

 

„So etwas sollte regelmäßig angeboten werden, es ist so toll mal wieder rauszukommen und auf so viele fröhliche Menschen zu treffen.“ sprudelt es nur so aus der 90-jährigen Seniorin aus Sankt Augustin. 

Am Ende der Veranstaltung schaute man durchweg in glückliche, aber jetzt auch ein wenig erschöpfte, Gesichter. Und so war es Zeit nach Hause zu gehen und die heute erlebte, wärmende Lebensfreude im Herzen mitzunehmen. 

Im Anschluss an den Tanztee wurde ein Vortrag zum Thema Validation von der Caritas Sankt Augustin angeboten. 

 

Diese tolle Veranstaltung aufzubauen und kostenfrei anzubieten, war nur mit entsprechender Hilfe und Unterstützung möglich. Und so geht ein besonderer Dank an:

 

– Lars Stallnig für die kostenfreie Nutzung seiner Tanzschulräume & sein Engagement

– Hans Georg Stallnig für das ehrenamtliche Anleiten der Tanzveranstaltung

– Die Bauchtanzgruppe Halea Kala für den ehrenamtlichen Auftritt

– Fr. Csillik vom ASB für die Organisation der Veranstaltung im Rahmen ihrer subventionierten Tätigkeit als Koordinatorin des Demenznetztreffen Siegburg

– Die Bäckerei Gilgens für den vergünstigten Kuchen

– Die Bürgerstiftung Altenhilfe Hennef, Hilfe für Helfende Alltagsbegleitung, Krankenpflege Schuster, Kreis der Helfer, Pflegedienst Listner, Sozialpsychiatrische Zentrum Siegburg für die finanzielle Unterstützung.

Tanzveranstaltung in Hennef zur Demenzwoche 2019

„Darf ich bitten?!“

Tanztee für Menschen mit und ohne Demenz

Ort: Tanzschule Lars Stallnig, Kaiserstr. 1a/In der alten Feuerwache, 53773 Hennef
Termin: Dienstag, 24.09.2019
Uhrzeit: 15.00 –17.00Uhr
Anmeldung: erforderlichunter Angabe der Anzahl der teilnehmenden Personenzahl
Tel.: 02241-938191-28
Veranstalter: Demenzhilfe Siegburg-Hennef-Sankt Augustin, Ansprechpartner: Frau Csillik(ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V.)

Die Demenzhilfe Siegburg-Hennef-Sankt Augustinveranstaltet in Kooperation mit der Tanzschule Lars Stallnig im Rahmen der Demenzwoche 2019 einen Tanznachmittag für Menschen mit Demenz zusammenmit ihren Angehörigen.
Gemeinsam können Sie in Erinnerungen an einstige Hits schwelgen, miteinandernoch einmal das Tanzbein schwingen, zusammensingen und Freude teilen. Tanzen verbindet und zaubert ein Lächeln in die Gesichter.
Während einer Tanzpause dürfen Sie der Bauchtanzgruppe „Halea Kala“zusehen.Angeleitet wird der Tanznachmittag von Georg Stallnig, bekannt mit der Initiative „Wir tanzen wieder“.

In diesem Rahmen findet im direkten Anschluss an den Tanztee die folgende Veranstaltungfür Angehörige statt:

Tipps für den Umgang im Alltag
Fachvortrag zum Thema Validation

Ort: Tanzschule Lars Stallnig, Kaiserstr. 1a/In der alten Feuerwache, 53773 Hennef
Termin: Dienstag, 24.09.2019
Uhrzeit: 17.00 –ca. 18.00 Uhr
Anmeldung: erforderlich unter Angabe der Anzahl der teilnehmenden Personenzahl
Tel.: 02241-938191-28
Veranstalter: Demenzhilfe Siegburg-Hennef-Sankt Augustin, Ansprechpartner: Frau Csillik(ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel e.V.)

Wenn ein Mensch sich nicht verstanden fühlt, wundert es nicht, wenn er aufgeregt oder aggressiv wird oder weglaufen möchte. In der Folge entstehen für alle belastende Konflikte. Validation ist eine innere Haltung und eine Kommunikationsform für Angehörigevon Menschen,die an Demenz erkrankt sind. Sie dient dem besseren Verständnis des Erkrankten und orientiert sich an dessen subjektiver Realität. Validieren bedeutethier:Wertschätzen, akzeptieren, annehmen.

Abgerundet wird der Vortrag durch Informationsmöglichkeiten über Angebote vonMitgliedernder Demenzhilfe Siegburg-Hennef-Sankt Augustin.

Die Teilnahme am Fachvortrag steht den Angehörigen, die am Tanztee teilgenommen haben selbstverständlich frei. Für siebesteht die Möglichkeit, Ihre/n Partner/in für die Zeit des Vortrags durch unsere Fachkräfte betreuen zu lassen. In diesem Fall kann jedoch keine Haftung unsererseits übernommen werden; Sie bleiben weiterhin verantwortlich für Ihre/n Angehörige/n.

Der Eintritt für die beiden zusammenhängenden Veranstaltungen ist kostenfrei. Über eine Spende zugunsten des Hospizvereins Hennef freuen wir uns

Weitere Infos zur Demenzwoche 2019 entnehmen Sie bitte dem Programmheft.

Arbeitskreis „Demenz und Alltagsbegleitung“ Hennef


Einmal im Monat bieten das Unternehmen „Hilfe für Helfende“ (Demenzbetreuung und Alltagsbegleitung unter der Leitung von Cornelia Rave) in Kooperation mit der 
„Stiftung Altenhilfe Hennef“ (Fr. Hartmann) einen Arbeitskreis für Menschen mit Interesse an den Themen Demenz/ Alltagsbegleitung/Seniorenbetreuung, an. 

Dieser Arbeitskreis findet im Verzäll-Café im Generationenhaus Hennef, Humperdinckstr. 24 statt.

Die diesjährigen Termine sind voraussichtlich:

  • Freitag, 01. Februar 2019                     18:00 – 19:00 Uhr
  • Freitag, 01. März 2019                         18:00 – 19:00 Uhr
  • Freitag, 29. März 2019                         18:00 – 19:00 Uhr
  • Dienstag, 30. April 2019                       18:00 – 19:00 Uhr
  • Freitag, 31. Mai 2019                           18:00 – 19:00 Uhr
  • Freitag, 28. Juni 2019                           18:00 – 19:00 Uhr
  • Donnerstag, 01. August 2019              18:00 – 19:00 Uhr
  • Freitag, 30. August 2019                      18:00 – 19:00 Uhr
  • Dienstag, 01. Oktober 2019                 18:00 – 19:00 Uhr
  • Donnerstag, 31. Oktober 2019            18:00 – 19:00 Uhr
  • Freitag, 29. November 2019                18:00 – 19:00 Uhr
  • Montag, 30. Dezember 2019               18:00 – 19:00 Uhr

Da es sich um Einzeltermine mit unterschiedlichen Themen handelt, 
ist eine sporadische Teilnahme möglich. Eine vorherige telefonische Anmeldung wird erbeten unter: 
Hilfe für Helfende Tel: 02241 / 7 90 98
(Mo. – Fr. 9:00 – 18:00), Email: mail@hilfe-fuer-helfende.de, 
oder bei der Bürgerstiftung Altenhilfe Hennef 
Tel. 02242 / 888 – 566 (Mo. – Fr. 11:00 – 15:00)
Email: hartmann@altenhilfe-hennef.de

Ausbildung neuer Helfer zur Betreuung von Demenzkranken Menschen und Entlastung der pflegenden Angehörigen

Hennef, 31.01.2019. Schon zum dritten Mal bildet die Bürgerstiftung Altenhilfe Stadt Hennef in Kooperation mit Hilfe-für-Helfende neue Alltagsbegleiter aus, die demenzkranke Menschen zu Hause betreuen und deren pflegenden Angehörigen Entlastung bringen. Die 40-stündige Schulung, die von  Cornelia Rave, der fachlichen Leitung und Inhaberin des Unternehmens Hilfe-für-Helfende durchgeführt wird, beinhaltet neben theoretischen Teilen auch viele praktische Übungen, mit denen die Helfer auf die teils auch schwierigen Situationen in den Familien vorbereitet werden. 

Der Bedarf nach Hilfe dieser Art ist groß und die Pflegekassen unterstützen die Leistungen von ausgebildeten Helfern, wie z. B. Einkaufshilfe, Spazierengehen, Spielen oder einfach nur Gesellschaft leisten, mit finanziellen Zuschüssen aus verschiedenen Töpfen. Auch hauswirtschaftliche Leistungen dürfen aus diesen Zuschüssen finanziert werden. 

Interessierte pflegende Angehörige sind in dem Kurs auch herzlich willkommen. Mit dem Wissen des Kurses lässt sich die oft stressreiche, häusliche Situation meistens deutlich entspannen, so dass der Pflegealltag leichter gemeistert werden kann. Pflegenden Angehörigen erstatten die Pflegekassen i.d.R. die Kurskosten. Für zukünftige Helfer im Team kostet der Kurs 70 Euro, die später erstattet werden. 

Vor zwei Jahren suchte die Bürgerstiftung den Schulterschluss zum Unternehmen Hilfe-für-Helfende. Ein Schwerpunkt dieser Zusammenarbeit ist die Aus- und Weiterbildung der Helfer. Damit die Mitarbeiter beider Einrichtungen und auch die pflegenden Angehörigen immer auf dem neuesten Stand sind, bietet Cornelia Rave einmal monatlich im Verzäll-Café einen kostenlosen Themenabend mit einem kleinen Vortrag an.  Jeder ist dazu nach telefonischer Anmeldung herzlich eingeladen. 

Termine des Kurses: samstags 10-16 Uhr am  23.02., 09.03., 23.03., 06.04 (oder 30.03.), 04.05., und 18.05.2019.  Ort: Verzäll-Café des Seniorenbüros, Humperdinckstr. 24, Hennef. Weitere Informationen zu den Unterstützungsangeboten und zu den Themenabenden erhalten Sie bei: Bürgerstiftung Altenhilfe, Jutta Hartmann, 02242/888–566 und -/888-567 (Mo -Fr 10-12 Uhr) und Hilfe-für-Helfende, Cornelia Rave 02241 / 790 98.

Nachruf

Wir trauern um unseren ehemaligen Mitarbeiter

Joachim (Jo) Haas,

der am 01. Mai 2017

nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist.

Herr Haas war die einzige männliche Stütze als Alltagsbegleiter in unserem Unternehmen und ein bei allen gleichermaßen angesehener Mitarbeiter
und Kollege.

Bei den Klienten war er außerordentlich beliebt wegen seiner Geduld, seines großen Fachwissens, seiner kreativen Ideen und seines unermüdlichen Einsatzes, obwohl er selbst schon so sehr von seiner Krankheit gezeichnet war.

Herr Haas hinterlässt eine riesige Lücke in unserem Team, und wir werden ihn sehr vermissen.

Menschen treten in unser Leben
und begleiten uns eine Weile,
einige bleiben für immer,
denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen.

Cornelia Rave, Cathrin Schrader und das ganze Hilfe für Helfende-Team

Wichtige Neuerungen und Verbesserungen im Pflegebereich seit Januar 2017

Zum 01.01.2017 ist das zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) in Kraft getreten, mit dem die zweite Stufe der Pflegereform umgesetzt wurde. Im Zentrum steht die Neufassung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Zudem wurde das bestehende System der drei Pflegestufen in ein neues System mit fünf Pflegegraden umgewandelt.

Was das ausführlich bedeutet, können Sie hier nachlesen, wo der vdek mit den FAQs Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das PSG II liefert.

Fragen zu Ihrem individuellen Fall beantworten wir Ihnen gerne telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Ihr Hilfe für Helfende Team

(Quelle: vdek.com)

Endspurt 2016: Wer dringend in diesem Jahr noch eine Pflegestufe beantragen sollte!

Ab dem 01.01.2017 tritt die zweite Stufe des Pflegestärkungsgesetz (PSGII) in Kraft, welches auch ein neues Begutachtungsverfahren vorsieht.

Die bestehenden 3 Pflegestufen werden auf 5 Pflegegrade umgestellt. Es wird viele vorteilhafte Neuerungen für geistig beeinträchtigte Menschen geben, denn ab dem 01.01.2017 ist es nicht mehr ausschlaggebend, ob die Pflegebedürftigkeit auf körperlichen, psychischen oder geistigen Beeinträchtigungen beruht. Es wird viel mehr der Grad der Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen als Bemessungsgrundlage herangezogen.

Aktuelle Leistungsbezieher sollen durch die Änderungen nicht schlechter gestellt werden. Jedoch wird es ab 01.01.2017 schwieriger werden, einen höheren Pflegegrad bei ausschließlich körperlicher Beeinträchtigung zu erreichen. Diese Betroffenen werden somit weniger Geld aus der Pflegekasse bekommen.

Aus diesem Grund empfiehlt der Bundesverband der Verbraucherzentralen dieser Personengruppe, den Antrag auf eine Pflegestufe dringend noch im Jahr 2016 zu stellen. Neben einer kürzeren Bearbeitungs- und Wartezeit, werden die in 2016 eingestuften höheren Ansprüche durch den Bestandsschutz anstandslos mit in das neue Jahr genommen. Einen Nachteil bringt die Antragstellung in 2016 nicht mit sich.

Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch ausführlich.

Ihr Hilfe für Helfende Team

Neue Leistungen der Pflegekassen in 2015

In 2015 gibt es erfreuliche Verbesserungen für alle Pflegeversicherten, von denen die wichtigsten hier vorgestellt werden sollen

  1. Die Leistungen der Pflegestufen erhöhen sich zwischen 2,5 % und 4 %. Im einzelnen sieht das so aus:

    Sachleistung für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompeten
    Pflegestufe 0          231 €
    Pflegestufe 1          689 €
    Pflegestufe 2       1.298 €
    Pflegestufe 3       1.612 €

  2. Die Leistungen der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege erhöhen sich für alle Pflegestufen auf jeweils 1.612 €, wobei bis zu 50 % einer jeweiligen Leistung für die andere Leistung verwendet werden können. D. h., es stehen bis zu 2.418 € für Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege zur Verfügung.
  3. Eine wichtige Veränderung in 2015 ist die Möglichkeit, bis zu 40 % der Pflegesachleistung für Betreuungs- und Entlastungsleistungen zu verwenden. Diese sog. haushaltsnahe Dienstleistung muss allerdings von einem Dienstleister mit der erforderlichen Genehmigung der Landesregierung erbracht werden. Eine Liste dieser Anbieter kann Ihnen Ihre Krankenkasse zur Verfügung stellen.
  4. Neu ist darüber hinaus, dass Pflegebedürftige, die keine Einschränkung der Alltagskompetenz haben, ebenfalls zusätzliche  Betreuungs- und Entlastungsleistungen in Anspruch nehmen können. Die Kosten hierfür werden bis zu einem Betrag in Höhe von 104 € monatlich ersetzt.
  5. Die bisherige Betreuungsleistung erhöht sich beim Grundbetrag auf 104 € und beim erhöhten Betrag auf 208 €.

 

Praxistest für neue Pflegestufen

Ausweitung soll Demenzkranke besser berücksichtigen

Nach jahrelangem Verschleppen durch verschiedene Bundesregierungen startet die grosse Koalition erste konkrete Vorbereitungen für eine Pflegereform, die erstmals auch Demenzkranke angemessen berücksichtigt. Budesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und die Chefin des Kassen-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, gaben am Dienstag den Startschuss für den Test eines komplett neuen Einstufungssystems. Damit soll die Pflegeversicherung rund 20 Jahre nach ihrer Gründung grundlegend reformiert werden. Während bisher bei der Einschätzung des Pflegebedarfs fast ausschliesslich die körperlichen Gebrechen der Person im Vordergrund stehen, sollen künftig geistige Einschränkungen eine gleichberechtigte Rolle spielen.

1,5 Millionen Pflegebedürftige
Gröhe sagte, nun werde die Theorie verlassen und die konkrete Umsetzung gestartet. Durch die Erprobung des neuen Systems würden Fehler bei der Einführung verhindert. Auch Pfeiffer sprach von der Notwendigkeit, die Reform solide und verantwortungsvoll zu testen. Immerhin würden jährlich rund 1,5 Millionen Menschen, die Pflegeleistungen beantragt haben, vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) begutachtet.

Bislang gibt es drei Pflegestufen. Künftig soll es voraussichtlich fünf sog. Pflegegrade geben, die körperliche und geistige Probleme berücksichtigen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass die Zahl der Demenzkranken stetig wächst.Während es derzeit 1,4 Millionen Demenzkranke gibt, gehen Experten bis 2050 von einem Anstieg auf etwa 3 Millionen aus. Demenzkranke sind häufig zwar körperlich fit, sie brauchen aber je nach Zustand im Zweifel eine Rund-um die-Uhr-Betreuung.

Die neue Systematik mit fünf Pflegegraden – Experten sprechen von einem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff – war von einem Expertengremium im Auftrag der Bundesregierung bereits 2005 erarbeitet und in der letzten Wahlperiode nochmals verfeinert worden. Zu einer Reform kam es aber bisher nicht, weil die Vorgängerregierungen die Kosten scheuten.

Nun soll das neue Begutachtungsverfahren zunächst auf seine Praxistauglichkeit getestet werden. Dazu werden Pflegebedürftige ab Sommer in einem bundesweiten Modellversuch gleichzeitig nach dem neuen und dem alten System eingestuft, um die Auswirkungen im Alltag heraus zu finden. Gröhe will erreichen, dass die Reform 2016 im Gesetz steht und ab 2017 flächendeckend in der Praxis angewendet werden kann.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, Mittwoch, 9. April 2014

 

 

Basiert auf WordPress. Meta von AWESEM.